Prins et al. — American Journal of Physiology, 2025
Die Wissenschaft hinter BSE.
Alle Marken bieten zwischen 90 und 120 g Kohlenhydrate pro Stunde an. Wir waren die Einzigen, die fragten, warum. Hier ist, was die Forschung wirklich sagt.
Jede Anstrengung verbraucht einen anderen Treibstoff
Die metabolische Flexibilität – was die Wissenschaft bestätigt.
Die Fähigkeit, Kohlenhydrate während des Trainings zu nutzen, ist nicht unbegrenzt.
Glukose kann mit hoher Geschwindigkeit aufgenommen und verwertet werden, während Fruktose einen anderen Stoffwechselweg nimmt. Aus diesem Grund wird die Glukose/Fruktose-Kombination heute in der Sporternährung weit verbreitet eingesetzt: Sie ermöglicht es, die Energiezufuhr zu erhöhen und gleichzeitig die Verdauungstoleranz bei längeren Anstrengungen zu verbessern.
Die optimale Zufuhr hängt jedoch immer vom Kontext ab.
Bei Grundlagenausdauereinheiten (Zone 2) können Athleten mit guter metabolischer Flexibilität Fette besser als Energiequelle nutzen und ihre Abhängigkeit von Kohlenhydraten reduzieren.
Mit zunehmender Intensität wird der Beitrag der Kohlenhydrate wichtiger. Der Energiebedarf ändert sich mit der Anstrengung, und die Ernährungsstrategie muss sich entsprechend anpassen.
Bei BSE versuchen wir nicht, Kohlenhydrate zu eliminieren. Wir versuchen, den richtigen Kraftstoff zur richtigen Zeit zu verwenden.
Quelle: Prins, Noakes et al. — Carbohydrate ingestion eliminates hypoglycemia and improves endurance exercise performance in triathletes adapted to very low- and high-carbohydrate isocaloric diets. American Journal of Physiology — Cell Physiology, 2025.
Warum empfiehlt die Industrie 80-120g/Stunde?
Die aktuellen Empfehlungen basieren auf der maximalen Oxidation exogener Kohlenhydrate – nicht auf der tatsächlichen Leistung. Jüngste Studien, darunter Prins 2025, zeigen, dass 10 g/Stunde ausreichen, um Hypoglykämie zu verhindern und die Leistung um 22 % zu verbessern. Eine Erhöhung der Dosen über 60 g/Stunde reiner Glukose führt zu Verdauungsstörungen ohne nachgewiesenen Leistungsnutzen.
Wird Fruktose wirklich von den Muskeln genutzt?
Fruktose gelangt erst in die Leber, bevor sie ins Blut gelangt – im Gegensatz zu Glukose, die den Muskeln direkt zur Verfügung steht. Aktuelle Daten zeigen, dass Fruktose von den Muskeln während des Trainings nicht direkt genutzt wird. Das 2:1-Verhältnis von Glukose zu Fruktose ermöglicht die Nutzung von zwei verschiedenen Darmtransportern, um mehr Kohlenhydrate aufzunehmen, ohne den Darm zu überlasten – aber der direkte muskuläre Beitrag von Fruktose bleibt nach den verfügbaren Daten begrenzt.
Warum maximal 90 g/Stunde bei BSE?
FUEL ULTRA liefert 30 g Kohlenhydrate (2:1 Glukose-Fruktose-Verhältnis). FLUID ULTRA SHOT liefert bis zu 60 g/Stunde (3:1 Dextrose-Fruktose-Verhältnis). Kombiniert: maximal 90 g/Stunde. Darüber hinaus belegen die Daten keinen zusätzlichen Nutzen für die Leistung, und das Risiko von Verdauungsstörungen steigt signifikant. Bis neue Daten vorliegen, bleibt BSE bei dieser Obergrenze.
Wie lange dauert es, metabolische Flexibilität zu entwickeln?
Mindestens 4 Wochen laut Prins et al. 2025. In den ersten Wochen kann die Leistung in Zone 2 leicht sinken – das ist normal, das ist die Anpassung. Ab Woche 4-5 verbessert sich die Lipidenoxidation signifikant, und die Schwelle für den Wechsel zu Kohlenhydraten steigt von ~60% auf 75-80% der max. HF für gut angepasste Athleten.
Erster Drop — Vorverkauf ist eröffnet
Bereit, deinen Stoffwechsel zu trainieren?
FUEL ZONE 2 — Macadamia-Salzmus. Weniger als 4 g Kohlenhydrate. Entwickelt für Zone 2 und metabolische Flexibilität.